Physio für den Hund
Anja Hartung

Atemtherapie 

Wenn der Hund unter einer Erkrankung der Atemwege leidet, kann er von der Atemtherapie stark profitieren, denn die Atemtherapie verbessert die Mobilität des Brustkorbs, unterstützt die Sekrekt- und Schleimlösung und sorgt für Entspannung bei der Atemmuskulatur und dem Bindegewebe. Eine Atemtherapie kann bei einem Hund durchgeführt werden, der an einer Lungen- oder Bronchialerkrankung leidet oder sich durch einen Unfall, eine Operation oder einer schweren Erkrankung längere Zeit nicht aktiv bewegen kann. Es kann zu einer Ansammlung von zähflüssigem Schleim in der Lunge kommen, der unbedingt abgehustet werden muss um einer Lungenentzündung vorzubeugen.

Wenn die Atmung flach und langsam ist, werden die tieferliegenden Lungenbereiche nicht mehr ausreichend belüftet und somit können sich Bakterien schneller ansammeln und zu Infektionen führen. ​Die Atemtherapie besteht aus unterschiedlichen Massagetechniken und therapeutischen Griffen, sowie Atemübungen. Die Atemtherapie sorgt für eine Atemvertiefung und -erleichterung, Sekret- und Schleimlösung, Entspannung des Brustkorbes und somit zu einer Beruhigung und psychischen Entspannung für den Hund.